OI+IO
Jörg Müller + Roman Müller (CH/FR/D)
Österreichische Erstaufführung
Mittwoch, 04. November 2026 | 19:30 Uhr
Donnerstag, 05. November 2026 | 19:30 Uhr
Das Duo Müller&Müller breitet sich im großen Saal im Kabelwerk aus! Mit dabei: unzählige Diablo-Schalen, ein Schlagzeugbecken, ein Stab und ein Tisch. Alle suchen sich einen Platz für den eigenen Auftritt. Für kurze Zeit werden sie lebendig, wie von Geisterhand. Und damit beginnt ein zirzensisch-dadaistischer Parcours, den zwei Jongleure via Schnursysteme und Objektmanipulation in Gang halten. Alles dreht, wackelt, tanzt, schwingt – und manchmal lärmt es auch. Zwischen Kunstinstallation und Performance findet das Publikum dabei einen Weg von Aktion zu Aktion, von Ort zu Ort, und folgt dem Geschehen aus der Nähe oder der Distanz.
oi+io ist ein zirkusartiger Spaziergang, der sich in verschiedenen Szenarien entfaltet, in denen Objekte und Materialteile wie von Zauberhand wirbeln, balancieren und sich bewegen. Haben diese Bewegungen eine Bedeutung? Eines ist sicher: Mit dieser Performance erweitern der aus Aargau stammende Jongleur Roman Müller und sein Namensvetter Jörg Müller unser Verständnis dessen, was wir Zirkus nennen.
Für beide Künstler liegt der Fokus auf der Bewegung und Dynamik der Objekte. Während der Performance sind sie mal mehr, mal weniger in das Geschehen eingebunden, mal nur Zuschauer, mal Strippenzieher. Die Protagonisten der Performance sind in Wirklichkeit ein Besen, ein Becken, eine Pyramide, ein Stock, ein Tisch und einige Seile. So stellen sich die beiden Müllers ganz in den Dienst der Materialien, die sich bewegen, tanzen, schwingen und manchmal auch zu Boden fallen.
Ort: Theater am Werk im Kabelwerk
Sprache: keine
Dauer: 60 Minuten
Altersempfehlung: -
Hinweis: Kräftige Soundeffekte
Infos
Credits
Von und mit Jörg und Roman Müller
Beleuchtung: Roman Müller
Production & Funding:
Jörg Müller : cie wasistdas
Roman Müller : cirqu’Aarau
Mit freundlicher Unterstützung von prohelvetia
Roman Müller revolutionierte die Jonglierkunst mit seiner Karriere als Diabolo-Virtuose. 2013 und 2014 war er mit seinen Kreationen „ArbeiT“ und „Le Cercle“ in der Alten Reithalle in Aargau zu Gast. Seit 2015 hat er das Festival „cirqu’Aarau“ ins Leben gerufen und zu einem international renommierten Event für zeitgenössische Zirkuskunst entwickelt. Jörg Müller bewegt sich im Grenzbereich zwischen Zirkus, Tanz, Performance und Musik. Seine Arbeit entzieht sich einer einfachen Kategorisierung, da sie Grenzen überschreitet.
Der 1970 in Bayern geborene Jörg Müller schloss 1994 sein Studium der Zirkuskünste am CNAC (mit Auszeichnung) ab, wo er mit Mobile graduierte. Danach kreierte er C/o und Noustube (eine Arbeit in einem drei Meter hohen Wasserglas), PRE #1 und PRE #2.2 mit Jess Curtis (eine Performance, die Zirkus, Tanz und Wissenschaft verbindet) und 2016 Sarabande mit Noémi Boutin, basierend auf Bachs Cellosuiten. Tangled Drop, das er gemeinsam mit dem japanischen Künstler Tabaimo geschrieben und aufgeführt hat, hat 2022 seine Uraufführung erlebt. Im Jahr 2025 schließlich wird er zusammen mit Bertrand Wolff Ama, ein neues kurzes Stück, kreieren.
Biografien
Ort: Theater am Werk im Kabelwerk
Sprache: keine
Dauer: 60 Minuten
Infos
Credits
Von und mit Jörg und Roman Müller
Beleuchtung: Roman Müller
Production
Jörg Müller : cie wasistdas
Roman Müller : cirqu’Aarau
Funding
wasistdas
cirqu’Aarau
Mit freundlicher Unterstützung von prohelvetia
Danke an:
Les Migrateurs, Jean-Charles Hermann | Dommelhof - Theater op de Markt, Martine Linaer | ATOLL
Tollhaus Karlsruhe, Bernd Belschner + Stefan Schoenfeld | Le Spot Sion, Stefan Hort | Bühne Aarau, Jakob Peter Kelting | 531 Festival Helsinki, Ville Walo und Maksim Komaro | Château de Monthelon
Roman Müller revolutionierte die Jonglierkunst mit seiner Karriere als Diabolo-Virtuose. 2013 und 2014 war er mit seinen Kreationen „ArbeiT“ und „Le Cercle“ in der Alten Reithalle in Aargau zu Gast. Seit 2015 hat er das Festival „cirqu’Aarau“ ins Leben gerufen und zu einem international renommierten Event für zeitgenössische Zirkuskunst entwickelt. Jörg Müller bewegt sich im Grenzbereich zwischen Zirkus, Tanz, Performance und Musik. Seine Arbeit entzieht sich einer einfachen Kategorisierung, da sie Grenzen überschreitet.
Der 1970 in Bayern geborene Jörg Müller schloss 1994 sein Studium der Zirkuskünste am CNAC (mit Auszeichnung) ab, wo er mit Mobile graduierte. Danach kreierte er C/o und Noustube (eine Arbeit in einem drei Meter hohen Wasserglas), PRE #1 und PRE #2.2 mit Jess Curtis (eine Performance, die Zirkus, Tanz und Wissenschaft verbindet) und 2016 Sarabande mit Noémi Boutin, basierend auf Bachs Cellosuiten. Tangled Drop, das er gemeinsam mit dem japanischen Künstler Tabaimo geschrieben und aufgeführt hat, hat 2022 seine Uraufführung erlebt. Im Jahr 2025 schließlich wird er zusammen mit Bertrand Wolff Ama, ein neues kurzes Stück, kreieren.